Investieren mit Daniel

Wie viel Vermögen kosten dich die Steuern in deinem Depot?

Im normalen Depot zahlst du laufend Steuern: über die Vorabpauschale, beim Umschichten und am Ende auf deine Gewinne. Jeder Euro, der unterwegs an das Finanzamt geht, fehlt dir beim Zinseszins. Ich zeige dir, wie viel das ausmacht und wie du steuerlich clever investierst.

Daniel Wegener lächelnd, draußen vor Säulen

So zahlst du im Depot Steuern

  • VorabpauschaleAuch wenn du nichts verkaufst, zahlst du bei thesaurierenden ETFs jedes Jahr ein wenig Steuer. Sie wird beim Verkauf angerechnet, du zahlst also nicht doppelt. Bis dahin fehlt dir das Geld aber beim Zinseszins.
  • Umschichten und RebalancingJedes Umschichten im Depot ist ein Verkauf. Die Gewinne darauf werden sofort versteuert, und nur der Rest arbeitet weiter.
  • Verkauf am EndeWenn du verkaufst, zahlst du Abgeltungsteuer auf die restlichen Gewinne. Bei Aktien-ETFs sind davon 30 % steuerfrei, das ist die Teilfreistellung.

Wie viel Vermögen kosten dich die Steuern?

Umschichtungen
Annahmen anpassen

8 % entsprechen dem historischen Durchschnitt globaler Aktienmärkte. Das ist keine Garantie.

„Einmal vor Rentenbeginn“: Viele schichten 3 bis 5 Jahre vor Rentenbeginn einen Teil in sicherere Anlagen um, um das Risiko zu senken. Im Beispiel wird 5 Jahre vor dem Ende die Hälfte des Depots verkauft und der Gewinn darauf versteuert. Die Rendite bleibt danach gleich, damit nur der Steuereffekt sichtbar wird.

„Ohne Steuern hättest du“ ist das Endvermögen, wenn nie Steuern anfallen würden. Der Unterschied zu dem, was dir bleibt, setzt sich aus zwei Teilen zusammen: den Steuern selbst und dem entgangenen Zinseszins, also dem Wachstum, das das Steuergeld bis zum Ende gebracht hätte. Steuern, die zwischendurch anfallen, werden beim Verkauf am Ende angerechnet, nichts wird doppelt gezählt. Alle Werte sind auf 100 € gerundet.

Ohne Kirchensteuer und Sparerpauschbetrag. Der Basiszins schwankt jedes Jahr. Der Vergleichsfall ist theoretisch und enthält keine Kosten einer anderen Anlageform.

So rechnet das Beispiel: Die Sparrate wird jeden Monat eingezahlt und monatlich verzinst. Jedes Jahr fällt die Vorabpauschale an (Wert zu Jahresbeginn × Basiszins × 0,7, höchstens der Wertzuwachs des Jahres). Basiszins 2026: 3,20 %. Die Steuer darauf wird aus dem Depot bezahlt und beim Verkauf angerechnet. Bei einer Umschichtung werden alle bis dahin unversteuerten Gewinne versteuert. Am Ende wird alles verkauft.

Abgeltungsteuer 26,375 % inklusive Solidaritätszuschlag, Teilfreistellung 30 % für Aktien-ETFs. Keine Anlageberatung.

Ohne Steuern hättest du
283.500 €
Steuern insgesamt
34.600 €
davon laufend und beim Umschichten
17.400 €
davon beim Verkauf am Ende
17.200 €
Entgangener Zinseszins
13.900 €
So viel kosten dich die Steuern48.500 €
Nach allen Steuern bleiben dir
235.000 €

Vereinfachtes Beispiel, keine Garantie und keine Steuerberatung.

Wie viel Steuern dein Depot wirklich kostet, hängt von deinen Zahlen und Plänen ab. Das rechne ich mit dir durch.

Meine Steuerlast im Gespräch prüfen

Es geht auch ohne laufende Steuern

Es gibt eine Anlageform, in der du ebenfalls in ETFs investierst, aber unterwegs keine Steuern zahlst: eine kostengünstige fondsgebundene Rentenversicherung mit ETFs.

  • Umschichten ist steuerfrei, auch beim Rebalancing.
  • Es fällt keine Vorabpauschale an.
  • Bei einer Auszahlung ab 62 und nach mindestens 12 Jahren Laufzeit sind 57,5 % der Erträge steuerfrei (Halbeinkünfteverfahren plus 15 % Teilfreistellung bei Aktienfonds). Den Rest versteuerst du mit deinem persönlichen Steuersatz, der im Ruhestand oft niedriger ist.

Worauf du achten solltest

  • Die Versicherung hat eigene Kosten. Die Hülle ist nicht das Problem, entscheidend ist, was sie kostet.
  • Den vollen Steuervorteil gibt es, wenn der Vertrag mindestens 12 Jahre läuft und du bei Auszahlung mindestens 62 bist. Aber auch vorher kannst du innerhalb des Vertrags steuerfrei umschichten, und Steuern fallen erst bei der Auszahlung an. Wie viel am Ende bleibt, hängt auch von deinem Steuersatz im Alter ab. Das rechnen wir in der Beratung für deine Situation durch.
  • Nicht nur die Kosten zählen, sondern auch, was im Vertrag steckt: teure aktive Fonds oder breit gestreute, günstige ETFs. Das macht über die Jahre einen großen Unterschied.
  • Vergleiche mehrere Anbieter, die Unterschiede bei Kosten und ETF-Auswahl sind groß.

Ob sie sich für dich nach Kosten lohnt, hängt von Laufzeit, Kosten und Steuersatz ab. Das rechne ich mit dir im Gespräch mit deinen Zahlen durch.

Daniel Wegener nachdenklich, draußen vor Säulen
„[…] Daniel hat mir mit seiner ruhigen, sympathischen und kompetenten Art das Thema ETF und Nettopolice verständlich erklärt und mir gezeigt, welche Vorteile sich langfristig ergeben. Nach ein paar Beispielrechnungen war für mich klar, dass ich mit ihm zusammenarbeiten möchte. […]“
P. D., Trustpilot
„Ich hatte mit Daniel mehrere sehr gute Gespräche auf Augenhöhe. Wir haben meine aktuelle Depotstruktur analysiert und er hat mir dann gezeigt, wie ich insbesondere bei den ETF's durch eine Police noch besser für die Zukunft (Rente) vorsorgen kann. Den größten Vorteil bei dem ganzen Paket sehe ich gar nicht bei der Police sondern beim regelmäßigen Austausch mit Daniel. Ich freue mich schon auf die nächsten Gespräche. Vielen Dank!“
Thomas S., Google

Alle Bewertungen stammen aus meinen Profilen bei Google und Trustpilot und sind dort öffentlich einsehbar. Längere Bewertungen sind gekürzt, Kürzungen sind mit […] gekennzeichnet. Eine darüber hinausgehende Prüfung, ob die Verfasser Kunden sind, findet nicht statt.

Daniel Wegener lächelnd mit verschränkten Armen vor einem grünen Zaun

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